Drehteile und Frästeile kalkulieren mit REFACTUM – Schnellere Preiskalkulation, sicher anbieten
10. Mai 2024
Allgemein
Wer als CNC-Auftragsfertiger täglich Anfragen bearbeitet, kennt das Problem: Eine Anfrage kommt rein, das Bauteil ist komplex, die Zeichnung unvollständig — und trotzdem erwartet der Kunde ein Angebot in 24 Stunden. Die Kalkulation läuft über Excel, Erfahrungswerte und Bauchgefühl. Das Ergebnis ist entweder zu teuer und man verliert den Auftrag, oder zu günstig und man arbeitet an der Marge vorbei.
Genau hier setzt REFACTUM an: eine Kalkulationssoftware, die die Laufzeitkalkulation für Drehteile und Frästeile automatisiert — auf Basis von CAD-Modellen, nicht auf Basis von Schätzungen.
Das eigentliche Problem: Drehteile und Frästeile kalkulieren kostet zu viel Zeit
In vielen Zerspanungsbetrieben landet die Kalkulation bei der erfahrensten Person in der Arbeitsvorbereitung. Die schaut sich die STEP-Datei an, zieht Vergleiche aus alten Aufträgen, schätzt Bearbeitungszeiten und tippt alles in eine Excel-Tabelle. Pro Anfrage können das 30 Minuten sein — bei komplexen Bauteilen auch deutlich mehr.
Das klingt nach wenig. Aber bei 10 bis 20 Anfragen pro Woche summiert sich das schnell auf einen halben Arbeitstag, der ausschließlich mit Kalkulation verbracht wird. Und das ohne Garantie, dass das Angebot stimmt.
Fehlkalkulationen bei Drehteilen entstehen meistens nicht durch Unachtsamkeit, sondern durch Informationsmangel: Toleranzen, die erst spät erkannt werden. Gewinde, die in der STEP-Datei nicht sauber modelliert sind. Nachbehandlungen, die vergessen oder unterschätzt werden. Gemeinkosten, die pauschal geschätzt statt präzise berechnet werden. Dabei lässt sich schon der Maschinenstundensatz berechnen und als verlässliche Basis hinterlegen.Das Ergebnis: Aufträge, die die kalkulierte Marge nicht einhalten.
Wie REFACTUM die Kalkulation von Drehteilen und CNC-Teilen automatisiert
REFACTUM analysiert das CAD-Modell vollautomatisch und erkennt alle relevanten Fertigungsmerkmale — Drehkonturen, Bohrungen, Bohrmuster, Nuten, Taschen und Fräsfeatures — direkt aus der STEP-Datei. Was ein erfahrener Arbeitsvorbereiter bisher manuell aufnehmen musste, ist in Sekunden klassifiziert. Das gilt für Metalle und Legierungen ebenso wie für Kunststoff-Drehteile.
Der Prozess läuft in wenigen Schritten:
- STEP-Datei und Zeichnung hochladen Die Software analysiert das CAD-Modell und erkennt automatisch alle relevanten Fertigungsmerkmale. Parallel kann die technische Zeichnung hochgeladen werden, um Toleranzen, Passungen und Oberflächenangaben zu ergänzen.
- Rohteil und Informationen definieren Im nächsten Schritt werden Material, Rohteilmaße und Stückzahl festgelegt. REFACTUM unterstützt dabei eine breite Auswahl an Halbzeugen: Sägeabschnitte, Stangenmaterial, Rohre und Sechskantmaterial, aber auch endkonturnahe Halbzeuge wie Guss- oder Schmiederohteile. Die Kosten für Material fließen direkt in die Preisberechnung ein — transparent und nachvollziehbar.
- Kalkulationsvorschlag erhalten Auf Basis der erkannten Fertigungsmerkmale generiert REFACTUM automatisch einen vollständigen Fertigungsablauf: Fertigungsstrategie, Werkzeugauswahl und Schnittwerte — online, ohne CAM-System. Was früher Stunden gedauert hat, ist jetzt innerhalb weniger Minuten vorbereitet. Die Fertigungszeiten werden nicht geschätzt, sondern direkt aus den Geometrien des Drehteils oder Frästeils berechnet.
- Prüfen und anpassen REFACTUM ersetzt nicht das Fachwissen im Betrieb — es macht es effizienter nutzbar. Jeder Parameter der Kalkulationseinstellungen kann schnell und unkompliziert angepasst werden. Besonders bei hochkomplexen Bauteilen mit engen Toleranzen oder dünnen Wandstärken können erfahrene Zerspaner die Vorschläge gezielt verfeinern — maßgeschneidert auf den eigenen Betrieb und die vorhandenen Werkzeugmaschinen.
- Angebot erstellen Mit wenigen Klicks erzeugt die Software ein fertiges Angebot. Jede Position ist nachvollziehbar kalkuliert, nicht geschätzt. Das schafft Transparenz — intern, gegenüber dem Kunden und im Angebotsprozess insgesamt. Wer möchte, kann von dort aus direkt zur Bestellung von Drehteilen und Frästeilen übergehen: kalkulieren und bestellen in einem durchgängigen Prozess.
Was das konkret bedeutet: Stunden werden zu Minuten
Der größte Vorteil liegt nicht in der Genauigkeit allein — obwohl die erheblich besser ist als bei jeder manuellen Preiskalkulation per Excel. Der entscheidende Faktor ist Geschwindigkeit.
Auftragsfertiger, die mit REFACTUM arbeiten, berichten, dass Angebote, die früher 45 bis 90 Minuten in Anspruch genommen haben, nun in unter 10 Minuten fertig sind — Angebot in kürzester Zeit, ohne Qualitätsverlust. Das bedeutet:
- Mehr Anfragen können pro Tag bearbeitet werden, ohne die Kapazität der Arbeitsvorbereitung zu überlasten
- Angebote gehen schneller raus — und wer schnell anbietet, gewinnt öfter
- Die Marge wird nicht mehr geschätzt, sondern berechnet
- Kosten senken durch genauer kalkulierte Fertigungszeiten und Materialkosten
Für Betriebe, die im Wettbewerb mit größeren Lohnfertigern stehen, kann das ein echter Differenzierungsfaktor sein. Reproduzierbare Ergebnisse statt wechselnder Schätzwerte — das ist die Grundlage für eine stabile CNC-Fertigung.
Für welche Fertigungsverfahren ist REFACTUM geeignet?
Die Software deckt die gängigsten Verfahren in der CNC-Bearbeitung ab:
Drehen — Drehkonturen, Einstiche, Innen- und Außengewinde werden automatisch erkannt und in den Fertigungsablauf integriert. Die Laufzeitkalkulation für CNC-Drehteile basiert auf den tatsächlichen Geometrien des Drehteils, nicht auf Erfahrungsrichtwerten.
Fräsen — Taschen, Bohrbilder, Planflächen und komplexe 3D-Konturen werden aus den CAD-Modellen ausgelesen. Dreh-Frästeile lassen sich damit vollständig kalkulieren, ohne das Bauteil manuell zu erfassen.
Schleifen — Auch Schleifoperationen können in den Fertigungsablauf integriert und entsprechend kalkuliert werden.
Die Konfiguration der Software lässt sich dabei an die spezifischen Gegebenheiten des Betriebs anpassen — von den eingesetzten Werkzeugmaschinen bis hin zu betriebsspezifischen Kalkulationseinstellungen. Eine Anbindung an vorhandene ERP-Systeme ist ebenfalls möglich, um die Angebotserstellung nahtlos in bestehende Prozesse zu integrieren.
Nachbehandlungen und Oberflächenbehandlungen direkt mitkalkulieren
Ein häufig unterschätzter Kostenfaktor in der Angebotskalkulation sind Nachbehandlungen. Wärme- und Oberflächenbehandlungen, Beschichtungen, Galvanik, Eloxieren oder Prüfberichte werden in der Praxis oft pauschal geschätzt oder vergessen — mit direkten Auswirkungen auf die Marge.
REFACTUM erkennt notwendige Nachbehandlungen auf Basis der Zeichnungsinformationen und schlägt sie automatisch vor. Über 30 Nachbehandlungen stehen zur Auswahl — individuell anpassbar, vollständig in die Kalkulation integriert. Damit sind Angebote vollständig und entsprechen dem Stand zertifizierter Fertigungsprozesse, ohne dass einzelne Positionen manuell nachgepflegt werden müssen. Das gilt für Standardmaterialien ebenso wie für spezielle Legierungen oder Kunststoff-Bauteile, die eine ISO-konforme Dokumentation erfordern.
Qualitätssicherung beginnt damit nicht erst in der Fertigung — sondern bereits bei der Kalkulation.
Der nächste Schritt: CAD-Daten hochladen, Dreh- und Frästeile kalkulieren, Angebot fertigstellen
Wer als CNC-Lohnfertiger wettbewerbsfähig bleiben will, braucht eine Kalkulation, die mit der Anfragelast Schritt hält. Manuelle Prozesse stoßen dabei schnell an ihre Grenzen — nicht weil die Menschen fehlen, sondern weil die Methode veraltet ist.
REFACTUM macht die Preiskalkulation für Drehteile und Frästeile schnell, präzise und für jeden im Betrieb nachvollziehbar. Laden Sie Ihre erste STEP-Datei hoch und sehen Sie, wie die automatische Kalkulation in der Praxis funktioniert — kostenlos und ohne Verpflichtung.